Poröser Knochen

Knochen ist komplexes, lebendes Gewebe, das sich ständig ändert und selbst repariert. Dieser Prozess wird Knochenumbau genannt. Dieser Aufbau- und Abbauprozess wird mit Hilfe von Zellen, den Osteoblasten und Osteoklasten, durchgeführt. Die Osteoklasten tragen den alten Knochen ab, um Platz für neuen Knochen zu schaffen. Anschließend wird durch die Osteoblasten, welche Knochengewebe bilden, das später kalzifiziert und gehärtet wird, neuer Knochen gebildet. Schon ab dem 30. Lebensjahr - wenn die größte Knochenmasse erreicht ist - führt der ständige Umbau des Knochens zu Knochenverlust, da nicht das gesamte abgebaute Knochengewebe ersetzt wird. Während jeder Umbauphase geht ein kleiner Teil Knochenmasse verloren. Das führt dazu, dass die Knochen weicher und anfälliger für Frakturen werden.