Ursachen

Verletzungen der Wirbelsäule bei Erwachsenen haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Grund dafür ist vor allem eine Steigerung von hochenergetischen Unfallmechanismen. So lässt sich in Deutschland die Hälfte aller Wirbelsäulenverletzungen auf Unfälle im Straßenverkehr zurückführen. Etwa ein Viertel entstehen beim Sport. Dazu kommen Stürze, Sprünge ins seichte Wasser, Haushalts- und Arbeitsunfälle. Männer erleiden häufiger eine Wirbelsäulenverletzung als Frauen. Eine Ausnahme bilden die osteoporotisch bedingten Wirbelkörperfrakturen, die bei Frauen häufiger vorkommen.

Ursachen pathologischer Wirbelbrüche sind lokale oder generalisierte Erkrankungen wie Knochentumore, Skelettmetastasen, Osteitis, Osteomalazie und Osteoporose. Diese Brüche können durch Alltagsbelastungen ausgelöst werden, da die Belastbarkeit des Knochens durch die zugrunde liegende Erkrankung erheblich geschwächt ist. Häufigste Ursache von Wirbelbrüchen ist die Osteoporose. Bei einer Abnahme der Knochendichte auf unter 40 Prozent des Normalwertes besteht sogar die Gefahr von Spontanbrüchen. Aber auch bestimmte rheumatische Erkrankungen können zu Instabilitäten und damit zu Brüchen der Wirbelsäule führen!